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27.07.2017 - 18:31

Trike


Was ist eigentlich ein Trike ?

Die Bezeichnung setzt sich aus zwei englischen Worten zusammen. Genauer gesagt aus Silben daraus. Aus den englischen Worten triangle (Dreieck) und bike (Rad). Dabei hat es nur entfernt mit dem Tricycle (Dreirad) zu tun, oder aber auch wiederum nicht. Dies war wohl der Ideenursprung des Wortes. Wobei das Wort Biker (von bike; lockere Bezeichnung für einen Motorradfahrer) die Beziehung zum Motorrad wieder herstellte. Gefahren werden kann dieses Fahrzeug mit dem PKW- Führerschein.

.... eins meiner Trikemodelle ....

  Eine kleine Trikegeschichte

(gefunden im Internet unter: home.t-online.de/home/Reffert-Mirschberger/gesch.htm )

Ein Motorrad mit einem Rad zuviel? Oder ein Auto mit einem Rad zuwenig? - Der Gesetzgeber sagt eindeutig Es ist ein Auto mit drei Rädern (PKW-offen. Also muß ein Trike mit dem Führerschein der Klasse drei gefahren werden. Doch schon der erste Blick zeigt, daß es eigentlich keins von beiden ist. Das Trike ist eine Mischung aus Auto und Motorrad (Fahrgefühl pur) und man kann mit bis zu drei Personen fahren . Das fahren ist im ersten Moment zwar etwas ungewohnt aber kinderleicht zu erlernen. Man muß nur eins immer im Gedächtnis behalten (vorne schmal, hinten breit). Gebremst wird ein Trike mit dem rechten Fuß, gekuppelt  mit dem linken Fuß(wie beim Auto).Gas gegeben wird mit der rechten Hand und geschaltet, das ist ein wenig ungewohnt, mit der linken Hand. Der Schaltknüppel ist bei der Firma rewaco Idealerweise vorne in der Mitte angeordnet. Schon 1493 konstruierte Leonardo Da Vinci ein dreirädriges Automobil, wenn auch nur auf dem Papier. Erst 1886 fertigte Karl Benz der erste reale Fahrzeug, das zugleich eines der ersten Automobile überhaupt war. In der folgenden Zeit dienten sie vor allem als Transportfahrzeuge. In der heute so beliebten Form wurden die Trikes schließlich in den USA (Kalifornien) in der Hippy Zeit der 60er und 70er Jahren geboren. Sie haben sich da aber leider nicht allzu sehr durchgesetzt. 1979 gelang es Dietrich Fecht sein erstes Trike mit dem Segen des deutschen TÜV, auf die Straße zu bringen. Von da an fingen die Absatzzahlen langsam aber mit immer steiler werdender Kurve anzusteigen. Hersteller schossen mit der Zeit wie Pilze aus dem Boden und verschwanden (wenn sie keine vernünftige Qualität zu stande brachten) genauso schnell. Mittlerweile haben sich einige Hersteller auf dem Markt  hervorgehoben. Als einer der größten die Firma rewaco Spezialfahrzeuge GmbH in Lindlar. Wie auch immer, Fachzeitschriften, Freundinnen von Motorrad- und Autofahrern sind begeistert von Trikes, in ihren verschieden Ausführungen und ihrer Möglichkeit zur Individualität. Auch Bequemlichkeit, Lässigkeit und Sicherheit bestechen gegenüber dem herkömmlichen Motorrad. Zu bekommen ist auf dem Trike-Markt fast alles. Von zurückhaltend-klassisch über schick-elegant bis hin zu beeindruckend gibt es alle Zwischenstufen und Kombinationen. Trike fahren hat viele Vorteile: zum Einem gilt ein Trike als PKW und ist mit dem PKW Führerschein Klasse 3 zu fahren, die Fahrposition ist optimal und dank der langen Rückenlehne sehr bequem als auch entspannter wie es auf einem Motorrad  jemals sein wird. Ein Trike kann nicht umfallen und wird auch sonst kaum Probleme machen. Die Stabilität ist tatsächlich der Hauptpunkt: Schotter oder welliger Belag einer Straße machen einem Trike lange nicht so viel zu schaffen wie jedem anderem Motorrad. Aber nie vergessen VORNE SCHMAL UND HINTEN BREIT. Durch die Stabilität und die besondere Einstufung der Trikes kann sie jeder benutzen, der in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse drei ist. Spezielle Konstruktionen ermöglichen es auch körperbehinderten Mitmenschen in den Genuß des Trike-feelings zu kommen. Von der totalen Handsteuerung bis zu dem leicht erreichbaren Koffer mit Halter für den Rollstuhl  ist alles möglich.




Aktualisiert: 22.02.2017 - 06:27 - © M.Strunk